Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anmerkung: Soweit geschlechtsspezifische Ausdrücke verwendet werden, umfassen diese selbstverständlich alle Geschlechter gleichermaßen.

§ 1 Gegenstand und Geltungsbereich:

Folgende Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Rechtsgeschäfte, welche zwischen dem Auftraggeber und der impetus Personalberatung – Personalberatung West Klausner OG, im Folgenden kurz „impetus“, abgeschlossen werden, wobei jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung der AGBs von impetus maßgeblich ist. Die AGBs sind Bestandteil eines jeden Vertrages mit impetus, soweit sie von impetus nicht ausdrücklich und schriftlich abbedungen werden.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sowie Änderungen und Ergänzungen dieser AGBs haben nur Gültigkeit, wenn sie von impetus schriftlich genehmigt wurden.

Sämtliche Vereinbarungen mit impetus bedürfen der Schriftlichkeit, was auch für ein Abweichen von dieser Schriftformklausel gilt. impetus ist ihrerseits berechtigt, sich auf mündliche Erklärungen des Vertragspartners zu berufen.

impetus ist Dienstleisterin in personalwirtschaftlichen Angelegenheiten. Der Schwerpunkt liegt in der Suche und Evaluierung von Fach- und Führungskräften im Angestelltenverhältnis. impetus betreibt keine Zeitarbeitsvermittlung oder Arbeitnehmerüberlassung.

§ 2 Vertragsabschluss, Leistung, Vergütung, Haftung:

Die Angebote von impetus sind freibleibend und unverbindlich. Ein Auftrag gilt als rechtsverbindlich, wenn das Angebot schriftlich oder mündlich bzw. elektronisch per E-Mail angenommen worden ist.

Der Umfang der konkreten Leistung von impetus und das Honorar bzw. die Kosten und Spesen werden im Einzelfall mit dem Auftraggeber vereinbart. Das Honorar richtet sich sohin nach der jeweiligen Vereinbarung bzw. nach dem vom Auftraggeber mit dem vermittelten Bewerber vereinbarten ersten Bruttojahreseinkommen inkl. Zulagen und Prämien. impetus behält sich das Recht vor, sich entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen.

Eine Vermittlung gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn sich Auftraggeber und Bewerber über Aufgabengebiet, Dotierung und Eintrittsdatum geeinigt haben, spätestens jedoch, wenn zwischen dem Auftraggeber und dem vorgeschlagenen Bewerber ein Dienstvertrag abgeschlossen wurde. Vermittlungshonorar-Rechnungen sind prompt nach Erhalt und ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Für den Fall des Zahlungsverzuges
gelten Verzugszinsen von 9 % pA.

Unterbleibt die Ausführung der vereinbarten Leistung aus Gründen, die auf Seiten des Auftraggebers liegen, so bleibt der Honoraranspruch von impetus
davon unberührt.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, über die von impetus übermittelten Bewerbungsunterlagen Stillschweigen zu bewahren und diese keinen weiteren Firmen − auch nicht an Beteiligungen − weiter zu geben. Werden die Unterlagen der vorgestellten Bewerber an andere Firmen oder Beteiligungen weitergegeben, gilt der Auftrag als erfüllt und das Honorar wird fällig. Gleiches gilt, wenn ein vorgeschlagener Bewerber binnen 12 Monaten nach erstmaliger Bekanntgabe seiner persönlichen Daten bei dem Auftraggeber − auch trotz zwischenzeitlich erfolgter Ablehnung durch den Auftraggeber − ein Dienstverhältnis bei ihm abschließt oder aufnimmt. Dieses Dienstverhältnis gilt in einem solchen Fall als durch den Auftragnehmer (impetus) vermittelt.

Wird von impetus ein Bewerber vorgestellt, der sich bis drei Monate vorher direkt beim Auftraggeber beworben hat, ist der Auftraggeber verpflichtet, impetus hierüber unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

impetus ist berechtigt, die ihr obliegenden Leistungen gänzlich oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch impetus. Es entsteht kein Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber. impetus haftet dem Auftraggeber für Vermögensschäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Auch für den Fall, dass
impetus sich zur Erfüllung seiner Pflichten gegenüber dem Auftraggeber eines Erfüllungsgehilfen bedient, haftet impetus für das Verschulden eines Erfüllungsgehilfen nur soweit impetus ein Auswahlverschulden trifft.

impetus haftet nicht für Schäden durch vorgetäuschte Eigenschaften der vermittelten Dienstnehmer, die diese vorsätzlich z. B. durch Zeugnis- oder Diplomfälschungen dem Auftragnehmer gegenüber vorspiegeln, es sei denn, dass die Schadensursache auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Auftragnehmers zurückzuführen ist.

§ 3 Verschwiegenheit:

impetus verpflichtet sich, über sämtliche ihr bekannt gewordenen oder bekannt werdenden geschäftlichen Angelegenheiten der Auftraggeber und Bewerber strengstes Stillschweigen zu bewahren. Die Verpflichtung zur Diskretion gilt auch über das Ende des Vermittlungsauftrages hinaus.

impetus wird von der Schweigepflicht gegenüber Gehilfen und Stellvertretern, denen sie sich bedient, entbunden. Sie hat die Schweigepflicht jedoch auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheitsverpflichtung.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, impetus ohne besondere Aufforderung alle für die Ausführung des Vermittlungsauftrages notwendigen Informationen rechtzeitig vorzulegen und sie über alle Vorgänge und Umstände in Kenntnis zu setzen, die für die erfolgreiche Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können. impetus ist befugt, ihr anvertraute, personenbezogene Daten im Rahmen des Auftrages unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Datenschutzgesetzes zu verarbeiten.

§ 4 Schlussbestimmungen, anwendbares Recht, Gerichtsstand:

Die Unwirksamkeit einzelner Bedingungen berührt die Wirksamkeit der anderen Klauseln und des Vertrages insgesamt nicht. Eine unwirksame Klausel ist durch ergänzende Auslegung nach Möglichkeit durch eine Regelung zu ersetzen, die deren Zweck möglichst nahe kommt. 

Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist der Sitz von impetus (6370 Kitzbühel).

Sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen zwischen impetus und dem Auftraggeber unterliegen ausschließlich dem Österreichischen materiellen Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Die Anwendbarkeit des UN-Kaufrechts wird ausgeschlossen.

Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen zwischen impetus und dem Auftraggeber ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz von impetus zuständig. Das Recht von impetus, die Klage bei dem sachlich zuständigen Gericht am Sitz des Auftraggebers einzubringen wird dadurch nicht berührt.